Lübecks Bankenpolitik im Wandel der Zeiten 1898-1978

5,00 €
inkl. MwSt. zzgl. Versand
Lieferzeit: 2-3 Tag(e)

Beschreibung

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

Vorbemerkung

1. Kapitel: Die mündelsichere „Spar- und Anleihekasse’’ zu Lübeck

- Von Anbeginn an obrigkeitliche Verleihung der Mündelsicherheit an die Spar- und Anleihekasse zu Lübeck - Gesetzmäßig verliehene Mündelsicherheit der Spar- und Anleihekasse (1898) - Aufrechterhaltung der 1898 getroffenen Regelung durch das Land Preußen (1938) - Ausübung der Sparkassenaufsicht in den Jahren von 1898 bis 1937 ohne Bedeutung -

2. Kapitel: Lübeckische Beleihungskasse für Hypotheken und Kriegskreditbank für Lübeck Aktiengesellschaft

- In Sorge um befürchtete, kriegsbedingte Kreditnot der Lübecker Wirtschaft geschaffene, in ihren Auswirkungen fast bedeutungslose und nach Kriegsende beseitigte Kriegsinstitute -

3. Kapitel: Der Lübecker Gemeinnützige Hypothekenverein

- Eine in ihren Zielsetzungen nicht unbedeutende, aber im Schatten der Inflation alsbald in Bedeutungslosigkeit verfallende Gründung -

4. Kapitel: Lübeckische Kreditanstalt 1924-1932

- Gründung der Lübeckischen Kreditanstalt, ihre Anfänge und weitere Entwicklung - Die Lübeckische Kreditanstalt „in der Krise” - Gründungs- und Fusionsüberlegungen mit dem Ziel, in Lübeck eine Lübeckische Staatsbank und Girozentrale ins Leben zu rufen - Ein nicht unbedenkliches Wirken in staatlichem Interesse: eine in ihrer Größenordnung Gefahren in sich tragende Bürgschaftsübernahme der Lübeckischen Kreditanstalt für Verpflichtungen des lübeckischen Staates -

5. Kapitel: Lübecker Hypothekenbank Aktiengesellschaft 1927-1936

- Frühere Versuche, in Lübeck ein Hypothekenbankinstitut zu gründen - Gründung der Lübecker Hypothekenbank 1927 - Dank solider und umsichtiger Geschäftsführung alsbald einsetzende stetige Aufwärtsentwicklung - Seit 1930 laufende, vergebliche Bemühungen des Senats der Freien und Hansestadt Lübeck, den Geschäftsbereich der Lübecker Hypothekenbank über das Lübeckische Staatsgebiet hinaus zu erweitern -

6. Kapitel: Lübecker Bankenkrise 1927-1932 53

- Anfänge der Wirtschaftskrise Ende der Zwanziger Jahre, Zahlungsschwäche der Kreditbank Lübeck eGmbH und Anordnung der Geschäftsaufsicht (1927), Abschluß eines überwiegend auf eine Stundung der Schuldverpflichtungen der Kreditbank eGmbH abzielenden Vergleichs (1928) und seine Erfüllung - Konkurs des Bankhauses Fritz Kiemstedt Kommanditgesellschaft in Lübeck (1929) - Zusammenbruch der Bank für Handel und Gewerbe Aktiengesellschaft in Lübeck, Eröffnung des Vergleichsverfahrens (1929), Abschluß eines den Übergang des Geschäftes der in Liquidation tretenden Bank für Handel und Gewerbe auf die Kreditbank Lübeck eGmbH erfassenden Vergleichs (1930) und Namensänderung der Kreditbank eGmbH (1930) in Bank[1]verein Lübeck eGmbH (1930) - Die Vorschuß- und Spar-Vereins-Bank AG in Lübeck in Zahlungsschwierigkeiten, erste Versuche der Sanierung durch eine in Aussicht gestellte Bürgschaft des lübeckischen Staates für ein vorübergehend aufzunehmendes Bankdarlehen von 750000 RM - Gescheiterte Versuche der Finanzbehörde, die Vorschuß- und Spar-Vereins-Bank AG auf die Lübeckische Kreditanstalt (Staatsanstalt) übergehen zu lassen, damit die Gläubiger der Vorschuß- und Spar-Vereins-Bank AG eine uneingeschränkte Erfüllung ihrer Forderungen erfahren würden (1931) - Erneute, wieder fehlgeschlagene Versuche, den Gläubigern zumindest eine 70%ige Erfüllung ihrer Forderungen zu gewährleisten (1931) - im Senat angestellte Erwägungen, bei weiterer Verschlechterung der Lage der Lübecker Banken notwendig werdende Staatsbürgschaften ohne Mitgenehmigung der Bürgerschaft zu über[1]nehmen - Übernahme der Staatsgarantie für die Verpflichtungen der Commerz-Bank in Lübeck und der Spar- und Anleihekasse zu Lübeck (1931) - Eröffnung des Vergleichsverfahrens zur Abwendung des Konkurses über das Vermögen der Vorschuß- und Spar-Vereins-Bank AG in Lübeck und Abschluß eines Liquidationsvergleichs (1932) - Übernahme des Bankvereins eGmbH durch die Lübeckische Kreditanstalt (1932) - Übernahme der Aktiven und Passiven der Vorschuß- und Spar-Vereins-Bank durch die Commerz-Bank in Lübeck, die Lübeckische Kreditanstalt (Staatsanstalt) und die Spar- und Anleihekasse zu Lübeck mit der Verpflichtung, den Gläubigem der Vorschuß und Spar-Vereins-Bank 30% auf ihre Forderungen zu zahlen (1933) - Auflösung der Lübecker Beamtenbank eGmbH (1933) -Aufhebung der zugunsten der Commerz-Bank und der Spar- und Anleihekasse bestehenden Staatsgarantie (1935) - Lübecker Bankenkrise „gewesen” -

7. Kapitel: Lübeckische Kreditanstalt (Staatsanstalt) 1933-1937

- Überlegungen, eine Staatsbank Mecklenburg-Lübeck mit dem Sitz in Schwerin zu gründen -Auf Lübeck beschränkte Bankenreformpläne - Übernahme der Commerz-Bank durch die Lübeckische Kreditanstalt - Vereinigung der Spar- und Anleihekasse mit der Lübeckischen Kreditanstalt - Errichtung einer Stadtbank Lübeck und einer Städtischen Sparkasse in Lübeck unter Einbringung der Lübeckischen Kreditanstalt und der Spar- und Anleihekasse in die neu geschaffenen Bank- und Kreditinstitute - Eingliederung der Girozentrale Lübeck in die Lübeckische Kreditanstalt - Fortführung der Verhandlungen mit der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit und der Spar- und Anleihekasse und schließlich Aufgabe der auf die Gründung einer Stadtbank Lübeck und einer Städtischen Sparkasse in Lübeck ab[1]zielenden Überlegungen - Abbruch der Verhandlungen über die Einbringung der Girozentrale Lübeck in die Lübeckische Kreditanstalt - Aufgehen der Lübeckischen Kreditanstalt in die Commerz-Bank in Lübeck -

8. Kapitel: Commerz-Bank/Handelsbank in Lübeck

- Jahrzehnte andauernde Bindungen zwischen der Freien und Hansestadt Lübeck und der Commerz-Bank - Die Commerz-Bank bis zur Errichtung der Lübeckischen Kreditanstalt (1924) und seit deren Auflösung (1937) wieder die Hausbank Lübecks - Die Hansestadt Lübeck im Aufsichtsrat der Commerz[1]Bank - Übernahme der Lübeckischen Kreditanstalt durch die Commerz-Bank in Lübeck und damit der neu auftretende Großaktionär Hansestadt Lübeck - Änderung des Namens „Commerz-Bank in Lübeck” in „Handelsbank in Lübeck" - Entwicklung der Handelsbank seit der Währungsreform - Der neue Großaktionär Deutsche Bank AG -

9. Kapitel: Übernahme der Sparkasse zu Travemünde von 1850 durch die Spar- und Anleihekasse

10. Kapitel: Lübecker Hypothekenbank Aktiengesellschaft 1937-1939

- Erneute Bemühungen um die Erreichung der Reichskonzession 1937 und Erfolge bei den Überleitungsverhandlungen Lübeck-Preußen 1938 - Erteilung der Reichskonzession mit der Auflage, nur im Gebiet der preuBischen Provinz Schleswig-Holstein und dem mecklenburgischen Landkreis Schönberg tätig zu sein –

11. Kapitel: Lübecker Hypothekenbank Aktiengesellschaft 1940-1949

- In den Jahren 1940 und 1943 erneut unternommene Versuche, die Lübecker Hypothekenbank in der Landesbank und Girozentrale Schleswig-Holstein aufgehen zu lassen - Kriegsbedingte Rationalisierung der schleswig-holsteinischen Kreditwirtschaft - Im Jahre 1945 schwerer, sich erst nach der Währungsreform (1948) auswirkender Neubeginn und im Jahre 1949 Aufhebung der im Jahre 1938 erlassenen Auflagen der Bankaufsicht -

12. Kapitel: Schiffshypothekenbank zu Lübeck Aktiengesellschaft

- Gründungsüberlegungen 1949, Gründung und erste Anfänge - Die Beteiligung der Hansestadt Lübeck und ihre erste Entwicklung - Bemühungen der Hansestadt Lübeck, den Geschäftssitz der Schiffshypothekenbank zu Lübeck Aktiengesellschaft von Kiel nach Lübeck verlegen zu lassen – Verhandlungen über die Aufgabe der Beteiligung der Hansestadt Lübeck an der Schiffshypothekenbank und schließlich (1973) Verkauf der im Besitz Lübecks befindlichen

Aktien der Schiffshypothekenbank an die Landesbank und Girozentrale Schleswig-Holstein -

Ausblick

Anmerkungen

Anlagen

Namensregister

Quellen- und Literaturverzeichnis

Zusätzliche Produktinformationen

Erscheinungsjahr
1979
Autor
Gerhard Schneider
ISBN
978-3-7950-0435-4
Seiten
230
Einband
kartoniert
Sprache
deutsch
Verlag
Max Schmidt-Römhild GmbH & Co. KG