Paul Bromme (1906-1975). Ein Sozialdemokrat im politischen Exil

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Beschreibung

und in der Lübecker Nachkriegspolitik. Erinnerungen und Einschätzungen.


Die Schilderung von Paul Brommes politischem Wirken hat Ulrich Meyenborg, langjähriger Schul- und Kultursenator der Hansestadt, eng mit der Geschichte der Lübecker SPD von 1948 bis 1974 verknüpft.


Paul Bromme engagierte sich nach Besuch der Oberschule zum Dom in Lübeck und Jurastudium in Hamburg früh in der SPD. 1933 emigrierte er über Prag und Kopenhagen nach Norwegen und Schweden. Seit 1940 arbeitete er als außenpolitischer Redakteur bei einer größeren regionalen Zeitung in Schweden. 1948 setzte sich Lübecks Bürgermeister Otto Passarge erfolgreich für seine Rückkehr in die Hansestadt ein. Hier wurde er Vorsitzender der SPD und gehörte ab 1949 dem ersten Deutschen Bundestag an. Im Rahmen einer Parteistrafe musste er 1952 alle Ämter niederlegen, nach seiner Rehabilitation wählte man ihn aber sogleich wieder zum SPD-Kreisvorsitzenden.


Als Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtages und als Lübecker Senator war er viele Jahre die bestimmende Persönlichkeit in der Lübecker Sozialdemokratie. Paul Bromme war überzeugter Europäer. Als er 1975 starb, lag er in einem tiefen Zerwürfnis mit der Lübecker SPD. Brommes ausführlicher Bericht über seine Emigrationszeit von 1933 bis 1948 ist eine wichtige zeithistorische Quelle. Der Anhang enthält u.a. Wahlplakate der SPD in Lübeck 1948 und 1949.


Reihe: "Kleine Hefte zur Stadtgeschichte herausgegeben vom Archiv der Hansestadt Lübeck", Heft 22.


Zusätzliche Produktinformationen

Erscheinungsjahr
2013
Autor
Ulrich Meyenborg
ISBN
978-3-7950-3121-3
Seiten
160
Einband
kartoniert
Format
DIN A5
Abbildungen
farbige und s/w-Abbildungen
Sprache
deutsch
Verlag
Max Schmidt-Römhild GmbH & Co. KG