Von Postboten, Briefen und Dukaten. Aus acht Jahrhunderten Lübecker Post- und Münzgeschichte

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Beschreibung

Weil Handel ohne Kommunikation nicht denkbar ist, musste der Lübecker Kaufmann schon in früher Zeit ein großes Interesse an einer funktionierenden Nachrichtenübermittlung haben. Sie geschah nachweisbar seit dem 14. Jahrhundert durch Botenposten, die den weitverzweigten hansischen Handelswegen folgten und sich nach den steigenden Bedürfnissen entwickelten. Die Organisation des Lübecker Botenwesens lag nicht in den Händen des Rates der Stadt, sondern gehörte zu den Aufgaben des Schonenfahrer-Kollegiums, der ältesten der acht Korporationen der Lübecker Kaufleute - auch dann noch, als im 17. Jahrhundert aus dem Lübecker Botenwesen die Lübecker Stadtpost geworden war. Posthaus war bis 1884 der Schütting, das Versammlungshaus der Schonenfahrer in der Mengstraße 18. Als die Lübecker Stadtpost 1868 in die Postverwaltung des Norddeutschen Bundes eingegliedert wurde, waren 17 Beamte des mittleren, 24 Beamte des einfachen Dienstes und sechs Postillione für sie tätig.


Inhalt:

- Grundzüge der postgeschichtlichen Entwicklung Lübecks- Vom Lübecker Botenwesen. Ein Beitrag zur Frage der Kommunikation am Ende des Mittelalters

- Die Boten- und Postverbindungen zwischen der Hansestadt Lübeck und Mecklenburg

- Lübecks Post in Politik und Verwaltung

- J. A. Grimm und die erste direkte Postverbindung zwischen Lübeck und Schweden 1814/15

- Anfänge und erste Entwicklung der Postbeförderung per Dampfschiff zwischen Lübeck und St. Petersburg

- Zur Geschichte der Dampfschiffspost Lübeck

- St. Petersburg 1828 - 1863 nebst Angaben über die zeitweilige Verbindung Lübeck - Riga

- Lübecker Posthäuser im 19. Jahrhundert

- Schonenfahrer

- Schüttling und Stadtpost. Zur Geschichte des Hauses Mengstraße 18

- Die Einführung von Stadtbriefkästen in Lübeck

- Von Posthörnern, Postillionen und ihren Melodien

- Die private Stadtbriefbeförderung in Lübeck

- Stadtgeschichtliche Sonderstempel Lübecks

- Lübecks Postamt am Markt

- Lübeck-Briefmarkern

- Der Denar zur Slawenzeit

- Das Münzgefäß und der Münzfund von Lauerhof

- Der Große Lübecker Münzschatz

- Die ungeklärten Signaturen auf den Lübecker Consularmedaillen

Zusätzliche Produktinformationen

Erscheinungsjahr
1993
Autor
Antjekathrin Graßmann und Werner Neugebauer (Hg.) in Zusammenarbeit mit Heinz Röhl
ISBN
978-3-7950-0705-8
Seiten
190
Einband
kartoniert
Format
DIN A5
Abbildungen
s/w-Abbildungen
Sprache
deutsch
Verlag
Max Schmidt-Römhild GmbH & Co. KG